“Berlin Music Night” & “all2gethernow” Weiter so!

Ja es war eine „kleine Revolution“ die “Berlin Music Night” und der “all2gethernow  Think Tank“, und zwar in dem Sinne dass es nicht wie auf der Popcom eine Checkerei mit Demoverteilen und wer macht mit wem den Deal ging, sondern es ging darum wirklich neue Wege zu finden  von Musik leben zu können.

D.I.Y (Do IT Yourself) ist wohl der weg für die meisten Künstler welche so realistich sind und mit dem Thema Demos an Labels versenden und dann groß rauskommen abgeschlossen haben. Hier ein paar konkrete beispiele von Musikern welche sich auf dem weg schon eine schöne Eigentumswohnung verdient haben:

http://coreysmith.com/

http://www.tayzonday.com/

http://joshfreese.com/buynow/

http://www.jonlajoie.com/home.html

http://www.jillsnextrecord.com/

Wer braucht eigentlich einige wenige Künstler und Lables die Millionen Absahnen und auf grossem Flusse leben? Was wir brauchen ist ein große Mittelschicht von Musikern die gut von ihrer Kunst leben können, ohne Kompromisse mit Labels und A&rR Futzis eingehen zu müssen.

Die meisten Fans haben ein sehr verzerrtes Bild vom Musikbusines, sie sehen oft die megareichen Künstler im „bling bling TV“ und haben dann auch kein schlechtes Gewissen sich die Musik ohne Gegenleistung zu besorgen.

An diesem Bild sollte man versuchen etwas zu ändern und klar machen wie viel gute und hart arbeitende Musiker es gibt, welche schlecht von ihrer Kunst leben.

Doch diese sind die welche neues schaffen, denn sie haben Hunger und ein satter Künstler ist oft kaum kreativ.

Genau diesen Hunger konnte man spüren und es war gut so wie es gelaufen ist ohne die Popcom!

Und wer hat eigentlich die Checker vermisst?

Bitte weiter so !!!

Melodyfram wurde auch gefragt, so watch this:

Statements from music experts at Berlin Music Night, the opening event of all2gethernow, on Sep. 15, 2009 in Berlin.

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2 Responses to ““Berlin Music Night” & “all2gethernow” Weiter so!”

  1. Ja, stimmt so. Um die Musikindustrie würde ich mir keine Sorgen machen. Genauso wenig wie um die Gemüse-, Wein- und Bierindustrie. Musik ist vielleicht kein gutes Industrieprodukt, genauso wenig wie Lebensmittel. Die aber trotzdem auf Teufel komm raus industriell gefertigt werden, und schon lange nicht mehr so schmecken wie sie sollten. Auf den Vergleich gebe ich nicht allzu viel, aber man sollte vielleicht mal überdenken, dass Musik noch unberechenbarer ist als eine Weinernte.

    Und: Was kann denn ein Vertrieb oder eine Plattenfirma heute besser als ich, wenn ich eh keinen Massenmarkt bedienen möchte? Wenn mir meine gezielte Gruppe an Fans ausreicht und ernährt? Klar, selbst das schaffen nicht viele, aber eben immer mehr.

  2. Und ich freue mich auf den Tag, an dem alle mal MITEINANDER etwas bewegen wollen, statt ständig zu bemängeln, was an dem einen anders ist als bei einem selbst.

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